Die neue EPL300 kommt!

Personalisierter Standard: die virtuose Synthese der modularen Platine.


Unternehmen, die Geräte für die industrielle Prozesskontrolle brauchen, wählen unter den Marktlösungen auf Basis von zwei Hauptfaktoren: einerseits perfekte technische und funktionale Entsprechung mit den eigenen Standards, Systemen, Anwendungen und Prozessen; andererseits wettbewerbsfähige Entwicklungs- und Endproduktkosten, aber auch ein wirtschaftlicher Wartungs- und Upgradeaufwand.

Wer - wie wir bei Pixsys - solche Technologielösungen entwickelt, steht vor der Herausforderung, sowohl die Prioritäten der Techniker als auch die Vorgaben der Einkaufsleiter der Kundenunternehmen zufriedenstellend unter einen Hut zu bringen. Auch wir Lieferanten müssen schließlich gleichzeitig den Ressourceneinsatz (wirtschaftlich, zeitlich und personaltechnisch) für die Entwicklung und Produktion dieser Lösungen sowie den technischen Support während des gesamten Produkt- und Systemlebenszyklus adäquat ausgleichen.

Für diese Bewertungen sind natürlich der Grad der Differenzierung jedes Produktes und die benötigte Liefermenge ausschlaggebend. Wie viele andere Branchenunternehmen suchte Pixsys anfangs Kundenlösungen nach Maß: funktional und quantitativ hochgradig individualisierte Produkte. Aber schon bald erwies sich dieser Ansatz als geschäftlich unhaltbar: Allzu oft revidierte der Kunde im Laufe der Arbeit seine Wünsche und kippte damit unsere Bewertungen bei der Auftragslegung zur Ressourcenoptimierung, zur effizienten Erfüllung der Nachfrage und zur zufriedenstellenden Gewährleistung der Investitionsrentabilität in Form von Zeit, Geld und Energie.
Das Ergebnis?
Das Ergebnis war manchmal die beidseitige Unzufriedenheit, sowohl für das Kundenunternehmen als auch für uns Lieferanten.

So hat sich der Markt mit der Zeit in die Gegenrichtung entwickelt: Wir Lieferanten haben nach und nach unsere Standard-Produkte und -Lösungen ausgebaut, die eine große Auswahl, die schnelle Realisierung von Prototypen und reduzierte Kosten und Entwicklungszeiten ermöglichen. Unsere Kundenunternehmen haben dieses neue Angebot generell begrüßt. Die Entwicklung von Custom-Platinen hat sich daher nur auf Kunden mit mittleren/großen Mengenanforderungen unter strikter Beachtung der Kostenbegrenzung und der perfekten Einhaltung sehr spezifischer Merkmale beschränkt.

Vor einigen Jahren haben wir uns gefragt: Warum nicht versuchen, einen dritten Weg einzuschlagen, und zwar zwischen Standardproduktion und kundenspezifischen Produktion? So entstand die erste EPL101-Serie: Wir könnten dieses neue Konzept als modularen Standard definieren, d.h. eine Standard-SPS  anbieten und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, einige Details und Funktionen einfach anzupassen. Grundsätzlich ist die effektive Synthese gelungen. Die Marktaufwertung erfolgte sofort.

Deshalb erweitern wir die Serie nun mit zwei neuen EPL300-Modellen: für AC-Anwendungen (110/220-Vac-Versorgung und Relaisausgänge) oder DC-Anwendungen (12/24-Vdc-Versorgung und statische 24-Vdc/2-W-Ausgänge).

Zur Basisausstattung der Platinen mit Stromversorgung und Leistungsfunktionen können verschiedene Slots hinzugefügt werden: für Digital-/Analogressourcen zum Lesen von Logik- oder Analogeingängen (Prozessfühler und -sensoren) sowie für Steuerungslösungen für Inverter oder Antriebe (Analog- und/oder Impulsfolgeausgänge). Außerdem garantiert ein spezifischer Steckplatz für die CPU/Konnektivität skalierbare Rechenleistungen. Dadurch werden auch zukünftige Hardware- und Software-Aktualisierungen vereinfacht. Mit dem Entwicklungstool Logic-lab kann die Logikanwendung nach IEC61131-4 implementiert werden: Dieses schon weitgehend in die SPS-Serien von Pixsys integrierte System ermöglicht den Zugriff auf die Toolroutinen und -bibliotheken sowie die Nutzung der Beiträge aus der großen Entwickler- und Systemintegrator-Community.

Mit EPL300 unterstützt Pixsys die intelligente Entwicklung der Steuerungselektronik.